Wie pilgern unser Leben verbessern kann

Pilgern ist wandern zu weit entfernten heiligen Orten.

Pilgern gibt es bereits seit vielen tausend Jahren. So pilgerten die Ägypter ab etwa 4000 v.Chr. zu den Osiris Denkmälern. Und seit dem waren Millionen von Menschen pilgern. Pilgern gibt es in vielen Religionen.

So zum Beispiel pilgern:

  • Moslems nach Mekka oder von Najaf nach Karbala

  • Juden nach Jerusalem

  • Hindus auf der Kumbh Mela

  • Taoisten von Baishantun nach Peking

  • und Christen nach Santiago oder Rom

Was sind die Gründe einer Pilgerreise?

  • Bewegung und Gesundheit

  • Glaube und Religion

  • lebensverändernde Ereignisse

  • unklare persönliche Zukunft oder Perspektive

  • um andere Menschen/Pilger zu treffen

Wir Menschen möchten in unserem Leben körperlich, geistig und spirituell etwas bewirken oder verändern.

Und dafür brauchen wir:

  • einen gesunden Körper, um aktiv zu sein

  • einen gesunden Geist, um klar denken zu können

  • ein gutes soziales Umfeld, um wirksam zu sein

  • Spiritualität oder den Glauben an etwas

  • eine gesunde Umwelt

Was hat der Jakobsweg mit dem Leben zu tun?

Zum Nachdenken – Wie sieht dein Leben gerade aus?

  • Du ziehst dir jeden Tag den Wahnsinn aus den Medien rein?

  • Dein Speiseplan besteht aus Fleisch, das meist von kranken Tieren stammt und aus industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln voll mit Zucker, Fett und Chemie.
    Oder aus Obst, Gemüse und Getreide, das mit Herbiziden und Petiziden belastet ist?

  • Du umgibst dich mit Menschen, die unglücklich und unzufrieden sind, übervoll mit giftigen Gedanken ziehen sie dich in ihre Abwärts-Spirale?

  • Du lebst in einer Umwelt, wo Luft und Wasser verschmutzt sind?

Und du erwartest, dass dein Körper und dein Geist gesund sind? Echt jetzt?

Und wieso leben wir in der giftigen Spirale und ändern nichts?

Überlegen wir einmal: In unserem Gehirn ist unsere komplette Vergangenheit aufgezeichnet, und unser Geist ist das Produkt unseres Bewusstseins. In gewissem Sinne denken wir also immer in der Vergangenheit. Unsere Erinnerungen lassen uns immer wieder dieselben Erfahrungen reproduzieren. Wenn wir Leid erfahren haben und dieses Leid in unserem Geist und unserem Körper festhalten, ihm durch unsere Gedanken und Gefühle Ausdruck verleihen, senden wir genau diese energetische Signatur an unsere Umgebung.

Indem wir also dieselben Gedanken, Handlungen und Gefühle ständig wiederholen, wird in unserem Gehirn mit der Zeit ein festes, begrenztes Muster verankert, das ein Spiegelbild unserer begrenzten Realität ist. Um etwas anderes als unsere Vergangenheit erschaffen zu können, müssen wir unsere routinemäßigen, alten Denkweisen und Gefühle verändern.

Wenn unser Denken von Gefühlen geleitet wird und wir nicht »größer«, also über unsere Gefühle hinausdenken können, ist keine Veränderung möglich! Veränderung heißt: über die vertrauten Gefühle des erinnerten Ich's hinaus zu handeln.

Wir sind das Ergebnis aus dem:

  • was wir essen

  • was wir sehen oder lesen

  • was wir denken und glauben

  • wieviel wir uns bewegen

Der menschliche Körper ist ein Ökosystem, das in einem noch größeren Ökosystem lebt, nämlich der Umwelt.

Die Umwelt bildet sich über unsere Zellen in unserem Gehirn ab, wir müssen daher sehr vorsichtig sein, wie wir unsere Umwelt behandeln, weil es zurück wirkt. Zerstören wir unsere Umwelt, zerstören wir uns selbst!

Willst du dein Leben verändern?

Auf dem Jakobsweg kannst du dein Leben verändern, so wie es Millionen Menschen in den letzten 1.200 Jahren vor dir gemacht haben. Du fragst dich wie?

Unser Leben zu verändern heißt, unsere Energie zu verändern, unseren Geist und unsere Emotionen grundlegend zu verwandeln. Wir sind aufgefordert, etwas in uns selbst zu verändern – Geist, Körper, Gedanken und Gefühle -und zwar noch bevor wir über unsere Sinne den physischen Beweis dafür wahrnehmen können.

Wie? Indem wir in Dankbarkeit leben für die Situation, die wir anstreben. Wir fühlen dabei die erhebenden Emotionen und das Glück im Vorfeld, das mit dem gewünschten Ereignis einhergeht. Der Jakobsweg unterstützt dabei unser inneres Umfeld, unsere Art und Weise zu denken und zu fühlen.

Im Zustand der Dankbarkeit signalisieren wir unserem Unterbewusstsein, dass etwas bereits geschehen ist. Dankbarkeit ist viel mehr als ein intellektueller Gedankenprozess. Wir müssen das Gefühl haben, das Gewünschte sei bereits Teil unserer Realität. Wir müssen unserem Körper (der nur Gefühle versteht) davon überzeugen, dass er emotional bereits jetzt an den Gefühlen des zukünftigen Ereignisses Anteil hat.

Indem wir diese Eigenschaften dieser Bewusstheit nachahmen und ihr nacheifern, werden wir zu Schöpfern. Fühlen wir uns in Resonanz mit dieser liebenden Intelligenz, dann werden wir so wie sie.

Wie bemerken wir die Veränderung? Es verändert sich unsere äußere Umwelt. Wir sind weniger die Wirkung einer Ursache sondern viel mehr verursachen wir die Wirkung.

Was hat nun der Jakobsweg damit zu tun?

Der Jakobsweg ist mit dem täglichen Leben vergleichbar, jedoch hast du am Weg einen Vorteil. Du bekommst sofort Rückmeldung, wenn du etwas richtig oder falsch machst. Daher kannnst du am Jakobsweg dein Leben verändern!

So wie du den Jakobsweg gehst, so lebst du dein Leben.

Der Jakobsweg kann dich unterstützen, deinen höchst persönlichen Lebensweg zu finden.

Der Jakobsweg ist ehrlich, jedoch er ist wie die Natur, er verhandelt nicht mit dir!

Ist dein Rucksack zu schwer - werden dir die Schultern weh tun.

Hast du nicht die richtigen Schuhe oder Socken - wirst du Blasen bekommen.

Bist du zu weit gegangen - wirst du am nächsten kürzer gehen oder gar Pause machen müssen.

Hast du zu viel oder schlecht gegessen - dann bekommst du Bauchweh und kannst nicht gehen.

Hast du Übergewicht - wirst du wahrscheinlich bald ermüden und dein Körper wird schmerzen.

"Das Pilgern kommt erst an sein Ziel, wenn es zum persönlichen Lebensweg wird, in der konkreten Lebenswelt ankommt und dort die Art bestimmt, wie man durchs Leben geht"